Wenn zwei Chefs sich lieben – PDA auf beiden Seiten und die Kunst, gemeinsam frei zu bleiben

Veröffentlicht am 29. Oktober 2025 um 18:00

© 2025 Lisa Widerek · Über neurodivergente Beziehungen, Kontrolle und die Liebe zwischen zwei Menschen mit Pathological Demand Avoidance

Zwei Spiegel im Sturm

 

„Ich liebe ihn – aber wehe, er sagt mir, was ich fühlen soll.“

Es klingt wie ein Witz, aber es ist die ehrlichste Beschreibung dessen, was passiert, wenn zwei Menschen mit PDA (Pathological Demand Avoidance) sich ineinander verlieben. Nähe und Freiheit sind keine Gegensätze – sie sind ein ständiger Tanz auf Messers Schneide.

Ich habe lange geglaubt, er hätte einfach Bindungsangst. Dieses klassische Muster: Nähe – Rückzug – Schweigen. Aber irgendwann habe ich verstanden, dass es nicht nur er war, der reagierte. Ich hätte, wäre ich an seiner Stelle gewesen, ganz genauso gehandelt. Und genau da begann mein Verdacht: Vielleicht haben wir beide PDA.

Zuerst wollte ich das nicht glauben. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass jemand mit so viel Disziplin und Struktur – jemand, der in einem Umfeld arbeitet, das auf klare Regeln, Hierarchien und Befehlsketten basiert – ebenfalls dieses tiefe, körperliche Unbehagen gegenüber Erwartungen empfindet. Ich dagegen konnte mir kaum vorstellen, unter solchen Bedingungen zu funktionieren.

Aber irgendwann habe ich mich erinnert, wie oft er auf liebevolle Vorschläge mit Ausweichmanövern reagiert hat. Wie oft ich selbst dasselbe tue. Wie wir beide Dinge brauchen, ohne sie fordern zu können. Und wie das, was für andere „Widerspruch“ aussieht, in Wahrheit ein Versuch ist, nicht den Halt zu verlieren.

Als ich begann, ihn wie einen PDA-Menschen zu behandeln – also Druck rauszunehmen, Fragen anders zu stellen, Kontrolle zu teilen statt zu fordern – veränderte sich alles. Nicht, weil ich ihn „therapiert“ habe, sondern weil ich aufgehört habe, ihn zu missverstehen. Ich habe ihn als Spiegel benutzt. Und durch ihn habe ich gelernt, mich selbst zu sehen.

Unsere Beziehung wurde nicht einfacher – aber echter. Und vielleicht ist das der Punkt: Wenn zwei Menschen mit PDA sich lieben, entsteht keine klassische Partnerschaft. Es entsteht ein Geflecht aus Spiegeln, Ausweichbewegungen und mutiger Ehrlichkeit.


Was ist PDA überhaupt – und warum es in Beziehungen so oft wie Bindungsangst aussieht

 

Pathological Demand Avoidance – kurz PDA – ist kein Trotz, kein Ego-Trip und schon gar keine Charakterschwäche. Es ist ein neurodivergentes Muster, das tief im Nervensystem verankert ist: Der Körper reagiert auf Erwartungen – selbst liebevolle – mit innerem Alarm. Nicht, weil man nicht will, sondern weil man zu viel will und das Wollen selbst zur Überforderung wird.

In Beziehungen wirkt das oft wie Bindungsangst. Ein liebevoller Satz wie „Ich vermisse dich“ kann plötzlich Druck auslösen. Ein Plan fürs Wochenende fühlt sich an wie ein Vertrag. Und ein einfaches „Komm her“ kann das Nervensystem in Fluchtmodus versetzen. PDA bedeutet, dass Nähe nur dann sicher ist, wenn sie freiwillig bleibt. Sobald sie eingefordert wird, kippt das Gefühl – von Geborgenheit zu Bedrohung.

Das klingt kompliziert, ist aber auch eine unglaubliche Chance. Menschen mit PDA lieben intensiv. Sie spüren Verbindungen oft tiefer, weil sie ständig zwischen Freiheit und Verschmelzung balancieren. Ihre Beziehungen sind selten bequem, aber fast immer ehrlich. Wenn sie sich öffnen, dann ganz – aber nur, wenn sie dürfen, nicht, wenn sie sollen.

In einer Beziehung kann PDA zu Reibung führen: Missverständnisse, Rückzug, Schweigen. Der Partner fühlt sich abgelehnt, obwohl der andere in Wahrheit überfordert ist. Doch wer lernt, Druck zu vermeiden und stattdessen Sicherheit über Sprache, Humor und Raum zu schaffen, wird Zeuge einer seltenen Form von Nähe – einer, die auf Vertrauen statt Kontrolle basiert.

PDA ist keine Ausrede – sondern eine Erklärung.
Und wenn man diese Erklärung versteht, verwandelt sich vieles, was nach Distanz aussieht, in einen stillen Versuch, innerlich frei zu bleiben.


PDA + PDA = Drama oder Tiefe?

 

Wenn zwei Menschen mit PDA aufeinandertreffen, entsteht eine Dynamik, die nach außen wie Chaos aussieht – innen aber ein feines, nervöses Gleichgewicht ist. Zwei Kontrollbedürfnisse prallen aufeinander, zwei Nervensysteme reagieren gleichzeitig auf Druck, zwei Herzen wollen Nähe und fürchten sie doch. Es ist, als würde man einen Tanz aufführen, ohne dass jemals Musik läuft – beide warten darauf, dass der andere den ersten Schritt macht.

Ich habe diese Höhen und Tiefen am eigenen Leib erlebt. Es gab Phasen, in denen unsere Verbindung so intensiv war, dass sie fast körperlich weh tat. Momente, in denen ich innerlich dachte: „Ich sterbe hier dran – ich beiße gerade auf Stein.“ Nicht, weil keine Liebe da war – im Gegenteil. Ich wusste, dass er mich liebt. Aber er konnte es nicht zeigen, sobald ich es einforderte. Immer wenn ich auf ihn zuging, zog er sich zurück. Immer wenn ich ging, kam er mir entgegen. Ein ständiges Hin und Her aus Nähe und Distanz, ein Rhythmus, den wir nicht absichtlich gewählt, aber unbewusst eingespielt haben.

Dieses Muster sieht nach Bindungsangst aus – ist aber PDA. „Ich liebe dich, aber wehe, du brauchst mich.“ Nähe ist nur sicher, wenn sie freiwillig bleibt. Schon ein kleiner Hauch von Erwartung kann reichen, um Fluchtreflexe auszulösen. Zwei PDA-Menschen spüren das bei einander doppelt stark: die feinen Signale, den unausgesprochenen Druck, die unausgesprochenen Wünsche.

Und doch steckt darin auch eine unglaubliche Tiefe. Weil wir beide das System kennen, verstehen wir uns auf einer Ebene, die schwer zu beschreiben ist. Wir können uns gegenseitig spiegeln, uns gegenseitig zeigen, wie sich Druck anfühlt – und wie Entlastung wirkt. Wir mussten lernen, dass Liebe für uns nicht in Forderungen lebt, sondern in Freiräumen. Dass wir uns nicht retten können, indem wir uns festhalten – sondern indem wir uns gegenseitig erlauben, zu atmen.

Das macht unsere Beziehung nicht „einfacher“. Aber es macht sie echter. Statt Masken zu tragen, sehen wir einander im Fluchtmodus und im Annäherungsmodus. Wir lernen, dass Rückzug kein Verrat ist, sondern Selbstschutz. Dass Nähe kein Anspruch ist, sondern ein Geschenk. Und dass genau in diesem Verständnis die Möglichkeit liegt, aus Drama Tiefe zu machen.


Meine Erfahrungen – Zwischen Wunsch nach Nähe und innerer Erstickung

 

Es gibt Momente, in denen ich ihn ansehe und spüre, wie mein ganzer Körper Nähe will – und gleichzeitig rebelliert. Ich will, dass er mich hält, aber wehe, er sagt, dass ich bleiben soll. Dieses Paradox zieht sich wie ein roter Faden durch unsere Verbindung. Ich sehne mich nach Kontakt, doch sobald er greifbar wird, spüre ich das vertraute Ziehen in der Brust: das PDA-Alarmsystem, das flüstert, „Vorsicht, Kontrolle!“

Unsere Beziehung war lange ein Pendel. Ein Hin und Her zwischen Sehnsucht und Selbstschutz. Wenn er schwieg, interpretierte ich es als Ablehnung. Wenn ich schwieg, war es Schutz. Wenn ich ihn fragte, warum er nichts sagte, fühlte er sich gedrängt – und schwieg noch mehr. So wurden Missverständnisse zu Mauern, obwohl wir beide dasselbe wollten: Ruhe, Vertrauen, Nähe ohne Bedingung.

Ich erinnere mich an Abende, an denen sein Schweigen mich fast verrückt gemacht hat. Ich wollte ihn verstehen, aber jedes Nachfragen fühlte sich an, als würde ich eine Tür eintreten. Also schwieg ich zurück. Und genau in diesem gegenseitigen Rückzug lag etwas Unerklärliches: eine paradoxe Form von Nähe. Wir hielten uns fest, indem wir uns losließen.

PDA trifft Bindungstrauma – das ist wie Feuer in zwei Richtungen. Mein Nervensystem interpretiert Liebe manchmal als Gefahr. Wenn jemand mir zu nahe kommt, spüre ich körperlich, wie mein Brustkorb sich zusammenzieht, mein Atem flacher wird. Es ist keine Ablehnung, sondern ein Reflex – einer, der mich seit meiner Kindheit begleitet. Ich will Bindung, aber sie fühlt sich an wie ein Befehl.

Und dann ist da er – mein Lieblingsmensch. Jemand, der mein Muster spiegelt. Wenn ich zu direkt bin, zieht er sich zurück. Wenn ich loslasse, kommt er wieder näher. Manchmal ist das Spiel subtil: eine nicht gesendete Nachricht, ein verzögertes Antworten, ein Treffen, das erst am dritten Vorschlag zustande kommt. Außenstehende würden sagen, das sei kompliziert. Ich nenne es gegenseitige Regulation durch Distanz.

In diesen Momenten begreife ich: Wir testen einander nicht – wir sichern uns ab. Jeder Schritt aufeinander zu ist auch ein Test der inneren Freiheit. Und wenn wir es schaffen, in diesen Zwischenräumen ruhig zu bleiben, entsteht echte Nähe. Kein Klammern, kein Kampf – nur das stille Wissen: Du bist da, auch wenn du gerade gehst.

Ich habe gelernt, dass Liebe für PDA-Menschen kein ständiges Zusammensein bedeutet, sondern die Freiheit, sich zu bewegen, ohne Angst vor Verlust. Es ist die Kunst, das Gleichgewicht zu halten zwischen „Ich will dich“ und „Ich darf ich bleiben“.

Manchmal fühlt sich das an wie ein tägliches Aushandeln zwischen Herz und Kopf. Es gibt Tage, an denen ich ihn sehen will und gleichzeitig hoffe, dass er absagt, weil ich innerlich nicht bereit bin. Es gibt Nachrichten, die ich schreibe und nie abschicke, weil ich weiß, dass sie Druck machen könnten. Und es gibt Momente, in denen ein einfaches „Ich denk an dich“ mehr Nähe schafft als stundenlange Gespräche.

Diese Beziehung hat mich gelehrt, wie viel Kraft im Loslassen liegt. Nähe entsteht nicht durch Zugriff, sondern durch Vertrauen. Durch die Gewissheit, dass jemand bleibt, auch wenn man ihn nicht festhält. Wir haben gelernt, dass wir uns nicht verlieren, wenn wir Abstand halten – sondern dass genau dieser Raum zwischen uns manchmal das ist, was uns trägt.

Und so bleibe ich. Nicht, weil ich muss – sondern weil ich will. Und das ist vielleicht die ehrlichste Form von Liebe, die ich kenne.


Was hilft – oder wenigstens nicht kaputt macht

 

Es gibt kein Rezept für zwei PDA-Herzen – aber es gibt Wege, wie man sich nicht gegenseitig verliert. Vor allem, indem man lernt, dass Verständnis wichtiger ist als Verhalten. Es geht nicht darum, perfekt zu reagieren, sondern ehrlich zu bleiben, ohne Druck zu machen.

Kommunikation ohne Forderung
Für PDA-Menschen ist Sprache alles – und gleichzeitig gefährlich. Ein Satz kann Nähe schaffen oder Flucht auslösen. Statt zu sagen: „Du solltest öfter schreiben“, sage ich heute: „Ich spüre, dass mir gerade der Kontakt fehlt.“ Oder: „Ich frage mich, ob du gerade Raum brauchst oder ob wir uns kurz hören wollen.“ Diese Wortwahl öffnet Türen, wo Forderungen Mauern bauen würden. Humor hilft oft mehr als Analyse. Ein Augenzwinkern, ein Meme, eine kleine Insider-Anspielung – das sind unsere sicheren Brücken, wenn Worte zu schwer werden.

Rückzug mit offener Tür
Früher fühlte sich Schweigen an wie Strafe. Heute weiß ich: Rückzug ist keine Ablehnung, sondern Regulation. Wir haben gelernt, Pause zu sagen, ohne Ende zu meinen. Statt kommentarlos zu verschwinden, schreibe ich: „Ich brauch kurz Abstand, aber ich bin da.“ Und wenn er das sagt, versuche ich, es zu glauben. Denn Vertrauen bedeutet, jemanden gehen zu lassen, ohne das Band zu kappen. Es ist Rückzug mit offener Tür – kein Schweigen mit Falltür.

Selbstführung statt Fremdführung
Früher wollte ich, dass er meine Gefühle beruhigt. Heute weiß ich: Das ist meine Aufgabe. Ich kann nicht erwarten, dass jemand mein Nervensystem hält, wenn ich es selbst nicht kann. Selbstführung bedeutet, meine Emotionen zu regulieren, bevor ich sie zu Forderungen forme. Statt „Warum meldest du dich nicht?“ frage ich mich: „Was macht die Stille gerade mit mir?“ Diese Verschiebung verändert alles – aus Vorwurf wird Selbstkontakt.

Rituale ohne Kontrolle
PDA liebt Freiheit, aber hasst Unvorhersehbarkeit. Der Trick liegt dazwischen: Sicherheit ohne Kontrolle. Wir haben kleine Rituale, die nicht verpflichten, aber verbinden. Ein bestimmtes Emoji, wenn Worte zu viel sind. Ein gemeinsamer Kaffee, wenn’s passt – aber nie als Muss. Diese losen Strukturen sind wie Anker im Chaos. Sie sagen: „Ich bin da, ohne dich festzuhalten.“

Humor als Entschärfung
Manchmal ist die einzige Lösung, zu lachen. Wenn einer von uns merkt, dass die Spannung steigt, hilft ein Spruch wie: „Na, wieder im Fluchtmodus?“ – mit einem Grinsen statt mit Groll. Das nimmt Druck raus, ohne die Situation zu bagatellisieren. PDA braucht Leichtigkeit, um Nähe zuzulassen.

Grenzen als Zärtlichkeit
Grenzen sind bei PDA keine Mauern, sondern Sicherheitszäune. Sie geben Orientierung, wo Chaos droht. Ich sage: „Ich kann gerade nicht über Gefühle reden, aber ich will, dass du weißt, dass sie da sind.“ Das ist keine Abwehr, sondern Selbstschutz in liebevoll. Wenn wir lernen, unsere Grenzen nicht als Trennung, sondern als Transparenz zu begreifen, verlieren sie ihren Schrecken.

Freiheit als Sprache der Liebe
Am Ende ist das vielleicht die wichtigste Lektion: Für uns bedeutet Liebe, sich gegenseitig Freiheit zu schenken. Keine Pläne, keine Versprechen, die Druck erzeugen – sondern das stille Wissen, dass wir bleiben, weil wir wollen, nicht weil wir müssen. Diese Freiheit ist kein Risiko. Sie ist unsere Form von Sicherheit.


Fazit – Wir lieben nicht leicht, aber wir lieben tief

 

PDA bedeutet nicht, dass man keine Beziehung führen kann – sondern, dass man eine andere Sprache dafür braucht. Eine Sprache, die auf Freiwilligkeit statt Forderung, auf Sicherheit statt Kontrolle basiert. Unsere Liebe funktioniert nicht trotz PDA – sie funktioniert wegen des Bewusstseins darüber.

Wir mussten beide lernen, dass Nähe kein Besitz ist. Dass Rückzug kein Zeichen von Desinteresse ist. Dass wir nicht verlieren, wenn wir uns Raum geben. Diese Erkenntnis war keine romantische, sondern eine schmerzlich ehrliche. Denn Liebe in einem PDA-System ist Arbeit – aber nicht aneinander, sondern an sich selbst.

Es gibt Tage, an denen unser Zusammensein sich leicht anfühlt – wie ein stilles Einverständnis. Und andere, an denen alles kippt, weil einer zu viel wollte oder zu wenig sagen konnte. Doch genau in diesem Wechselspiel liegt Tiefe. Wir lieben nicht linear, wir lieben zyklisch. Wir stoßen uns ab, um uns neu zu finden.

„Wir lieben nicht leicht – aber wir lieben tief.“
„Wenn wir lernen, uns gegenseitig frei zu lassen, können wir uns wirklich begegnen.“

PDA zwingt uns, radikal ehrlich zu sein. Zu sagen: „Ich will dich, aber ich kann gerade nicht.“ Und das auszuhalten – ohne Drama, ohne Rückzug aus Angst. Diese Form der Liebe ist nicht bequem, aber sie ist echt. Sie fordert, dass beide Verantwortung für ihre Regulation übernehmen. Dass man aufhört, Erlösung im anderen zu suchen – und stattdessen beginnt, Sicherheit in sich selbst zu kultivieren.

Freiheit ist für uns kein Gegenteil von Liebe – sie ist ihr Fundament. Wenn wir lernen, uns gegenseitig Raum zu schenken, begegnen wir uns nicht weniger – sondern tiefer. Und das ist vielleicht das Schönste, was zwei PDA-Herzen einander geben können.


Kennst du dieses Hin-und-Her zwischen Freiheit und Bindung?
Hast du vielleicht selbst PDA-Züge und erlebst Beziehungen als Balanceakt zwischen Nähe und Autonomie?

Teile deine Gedanken oder Erfahrungen in den Kommentaren – vielleicht entdecken wir gemeinsam, wie Liebe ohne Kontrolle, aber mit Bewusstsein funktioniert.


#PDA #PathologicalDemandAvoidance #NeurodivergenteLiebe #Beziehung #Autismus #ADHS #Trauma #Selbstregulation #Bindung #CharmeUndChaos #FliWiBlog #Authentizität #Neurodiversität #Selbstreflexion #Beziehungsdynamik #MentalHealth

Kommentar hinzufügen

Kommentare

Es gibt noch keine Kommentare.