© 2025 Lisa Widerek · Über emotionale Regulation, Selbstwert und den stillen Kreislauf neurodivergenter Kaufsucht
Zwischen Klick und Kontrolle
Ich wollte nur kurz was gucken. Ein bisschen stöbern.
Vielleicht ein neues Notizbuch, eine Duftkerze, etwas, das „mich glücklich macht“.
Und dann war da wieder dieser Moment: der Warenkorb voll, der Kopf leer – und das Herz irgendwo dazwischen.
Ich drückte auf „Bestellen“ und spürte für einen winzigen Augenblick dieses vertraute, warme Ziehen.
Dopamin. Ruhe. Kontrolle.
Nur für Sekunden – bevor sich wieder dieses leise Brennen einstellte, das man Scham nennt.
Früher dachte ich, ich hätte einfach ein Problem mit Geld.
Heute weiß ich: Ich hatte ein Problem mit Leere.
Ich kaufte nicht, weil ich etwas brauchte.
Ich kaufte, weil ich etwas fühlte – endlich.
Kaufsucht bei Neurodivergenz ist selten eine Frage des Luxus.
Sie ist eine Form der Selbstregulation.
Ein Versuch, das Chaos im Kopf zu ordnen, die Reizflut zu übertönen oder das Gefühl innerer Leere für einen Moment zu überdecken.
Nicht aus Oberflächlichkeit, sondern aus Überforderung.
Ich benutze das Wort Kaufsucht hier nicht als Diagnose, sondern als Beschreibung eines Musters – eines wiederkehrenden Versuchs, das Nervensystem zu beruhigen.
Manche Menschen gehen joggen.
Andere essen zu viel, schlafen zu wenig oder verlieren sich in Serien.
Ich klickte.
Immer dann, wenn mein Nervensystem zu laut war – oder zu still.
Warum Kaufen so verführerisch wirkt
Kaufen fühlt sich für viele Menschen gut an.
Aber bei Neurodivergenz ist dieses gut oft kein Genussmoment – sondern ein Rettungsanker.
Ein kurzer, intensiver Kick, der etwas ausgleicht, das im Alltag fehlt: Dopamin, Struktur, Kontrolle oder einfach Ruhe.
Bei ADHS ist das Belohnungssystem ständig im Ungleichgewicht.
Das Gehirn verlangt nach Reizen, nach Dingen, die spürbar, greifbar, neu sind.
Ein Klick auf „Jetzt kaufen“ ist wie ein kleiner elektrischer Impuls, der sagt: Ich bin da. Ich fühle etwas.
Für Sekunden ist die Welt einfacher – klarer, geordnet.
Bei Autismus ist der Mechanismus oft anders – aber das Ergebnis ähnlich.
Viele Autist*innen beschreiben das Kaufen als Ritual: das Durchscrollen, Vergleichen, Sortieren, das Vorstellen, wie sich ein Gegenstand in die eigene Ordnung einfügt.
Es ist weniger Impuls, mehr Kontrolle.
Ein Moment, in dem die Welt berechenbar ist.
Du klickst – und bekommst eine Bestätigung. Eine klare Reaktion. Kein Chaos, keine Unsicherheit. Nur Bestellt.
Und dann gibt es PDA (Pathological Demand Avoidance) – ein neurodivergentes Profil, bei dem das Nervensystem auf Druck reagiert wie auf Gefahr.
Kaufen kann sich in solchen Momenten anfühlen wie ein Akt der Selbstbestimmung:
„Ich darf entscheiden. Ich darf wählen. Ich bin nicht ausgeliefert.“
Ein Klick gegen das Gefühl, ohnmächtig zu sein.
Was all diese Varianten verbindet, ist der Versuch, innere Unruhe zu regulieren.
Das Kaufen ist dabei nicht das Problem – es ist das Symptom.
Der Versuch, ein Nervensystem zu beruhigen, das nie zur Ruhe kommt.
Ein Weg, sich selbst kurz zu spüren, wenn alles andere zu viel ist.
Ich habe oft gekauft, wenn mein Kopf zu laut war.
Wenn Gedanken rasten, Gefühle zu dicht wurden, Geräusche zu viel.
Und jedes Mal, wenn das Paket kam, hatte ich diesen winzigen Moment des Friedens.
Nicht, weil ich das Ding brauchte – sondern weil es da war.
Etwas, das mir gehörte, das ich ausgesucht hatte.
Ein Symbol für Kontrolle in einem Leben, das sich so oft unkontrollierbar anfühlte.
Unsere Gesellschaft romantisiert Konsum, aber verurteilt ihn sofort, wenn er zur Bewältigung wird. Dieses doppelte Signal – ‚Kauf dir was Schönes‘ und ‚Du hast zu viel gekauft‘ – verstärkt Scham und Isolation.
Der Teufelskreis
Es fängt harmlos an.
Ein Klick. Ein Paket. Ein kurzer Moment der Ruhe.
Und dann – Stille.
Das Gehirn, eben noch überflutet von Dopamin, fällt in ein Loch.
Wo eben noch Vorfreude war, ist jetzt das dumpfe Gewicht aus Schuld und Scham.
Warum habe ich das schon wieder gemacht?
Ich wollte doch sparen. Ich wollte doch endlich vernünftig sein.
Das ist der Punkt, an dem viele neurodivergente Menschen in die Spirale rutschen – zwischen Impuls, Erleichterung und Reue.
Der Kauf bringt kurz das Gefühl, etwas zu kontrollieren.
Aber sobald die Wirkung nachlässt, ist da wieder die alte Leere.
Und genau diese Leere triggert den nächsten Impuls.
Ein klassisches Dopaminmuster:
Der Reiz bringt Belohnung, der Abfall erzeugt Stress – also sucht das Gehirn erneut nach einem Reiz.
Dieser Mechanismus ist bei ADHS besonders stark, weil das Belohnungssystem ohnehin weniger stabil arbeitet (Volkow et al., 2011).
Doch auch bei Autismus oder PDA ist das Risiko erhöht:
Das Kaufen gibt Struktur, Kontrolle, Vorhersehbarkeit – für Sekunden.
Aber sobald der Reiz vorbei ist, fehlt genau das wieder.
Und dann kommen die Stimmen.
Die inneren Kritiker, die sagen:
Du hast es schon wieder nicht geschafft.
Du bist verantwortungslos.
Du bist schwach.
Dabei war der Kauf kein Zeichen von Schwäche – sondern ein Hilferuf des Nervensystems.
Was diesen Kreislauf heute so gefährlich macht, ist, dass er überall lauert.
Social Media ist das neue Einkaufszentrum.
Jeder Scroll, jeder Algorithmus weiß, wann du müde bist, wann du dich leer fühlst, wann du nach Trost suchst.
„Nur heute im Angebot.“
„Noch drei Stück auf Lager.“
Es sind keine Zufälle – es sind Trigger.
Kaufsucht bei Neurodivergenz ist selten ein Mangel an Disziplin.
Sie ist das Ergebnis eines Systems, das auf Reize programmiert ist – und eines Marktes, der genau das ausnutzt.
Und so wird aus Selbstfürsorge Selbstvorwurf.
Aus Dopamin wird Druck.
Aus einem Bedürfnis nach Kontrolle wird Kontrollverlust.
Ich erinnere mich an Tage, an denen ich mir geschworen hatte, nichts zu bestellen.
Und dann kam diese Welle – dieses Gefühl, dass alles zu viel und gleichzeitig zu leer war.
Ich wollte mich spüren.
Ich wollte einfach irgendetwas entscheiden dürfen.
Also klickte ich.
Und als das Paket kam, fühlte es sich an, als würde mich jemand kurz umarmen – bevor er mich wieder loslässt.
Und genau da beginnt der zweite Blick: Nicht auf das Kaufen selbst, sondern auf das, was dahinter liegt – unsere Neurobiologie.
Neurodivergenz & Suchtmuster
Ich habe lange gedacht, ich wäre einfach willensschwach.
Dass mir Disziplin fehlt, Selbstkontrolle, Reife.
Heute weiß ich: Ich war nicht schwach – ich war neurodivergent.
Das Gehirn eines neurodivergenten Menschen reagiert anders auf Reize, Belohnungen und Stress. Es verarbeitet Informationen intensiver, emotionaler und oft ungefiltert. Und genau darin liegt die Verwundbarkeit: Wenn die Welt zu laut ist, suchen wir Wege, sie leiser zu machen. Wenn sie zu leer ist, suchen wir Wege, sie zu füllen.
ADHS – das Dopaminloch
Bei ADHS ist das Belohnungssystem wie eine Achterbahn. Der Neurotransmitter Dopamin, der Motivation und Zufriedenheit steuert, fluktuiert unregelmäßig.
Alltägliche Aufgaben erzeugen kaum Reiz – ein Klick auf „Jetzt kaufen“ dagegen schon.
Das Gehirn bekommt endlich den Kick, den es vermisst hat.
Aber dieser Kick hält nur kurz, und das anschließende Tief ist umso schmerzhafter.
Ich erinnere mich an Abende, an denen ich nach Stunden des Scrollens dachte: Nur das eine Kleid noch. Danach ist Schluss.
Doch das Kleid war nie das Ziel – es war das Ventil.
Autismus – Ordnung statt Chaos
Bei Autismus geht es selten um den Reiz an sich, sondern um Kontrolle.
Kaufen wird zur Strategie, Vorhersehbarkeit herzustellen.
Ein Produkt ersetzt ein Stück Unsicherheit: Wenn ich das habe, ist wenigstens etwas geregelt.
Viele Autist*innen kaufen nicht impulsiv, sondern ritualisiert.
Das Durchscrollen, Vergleichen, Abwägen wird selbst zur Beruhigungsstrategie.
Der Karton, das Auspacken, das Einräumen – all das schafft Struktur in einer Welt, die sich sonst unberechenbar anfühlt.
PDA – Kontrolle als Überleben
Beim Pathological Demand Avoidance (PDA) ist der Mechanismus noch direkter: Druck = Gefahr.
Und Kaufen? Ist ein selbst gewählter Akt.
„Ich darf entscheiden. Ich muss nicht reagieren.“
Der Klick wird zum Beweis, dass ich mein Leben wenigstens in einem Punkt steuere.
Wenn ich mich ohnmächtig fühle, kann ein Paket auf dem Weg das Gegenteil symbolisieren: Kontrolle, Handlung, Selbstbestimmung – selbst wenn sie nur scheinbar ist.
Trauma – Kaufen gegen die Leere
Menschen mit Trauma tragen oft ein Nervensystem, das ständig nach Sicherheit sucht.
Kaufen kann sich anfühlen wie eine Umarmung – vorhersehbar, zuverlässig, tröstend.
Für viele ist es ein Moment, in dem sie sich selbst etwas „Gutes tun“.
Doch was eigentlich fehlt, ist nicht das Objekt – sondern das Gefühl, gesehen und genährt zu sein.
Das Kaufen stillt nicht den Mangel, sondern betäubt ihn.
Hochbegabung – die Sinnsuche
Hochbegabte oder sehr reflektierte Menschen sind nicht immun dagegen.
Im Gegenteil: Das ständige Denken, Analysieren, das Gefühl, nie genug zu tun oder zu wissen, erzeugt oft existenzielle Leere.
Kaufen kann zu einer schnellen, greifbaren Form von Erfüllung werden.
Etwas Konkretes in einer Welt, die sonst zu abstrakt ist.
Man spürt sich wieder – für einen Moment.
Warum wir besonders anfällig sind
Neurodivergente Menschen kämpfen selten mit Gier – sondern mit Reizregulation und Selbstwert.
Wir suchen Ruhe in einer Welt, die uns überfordert, und Bedeutung in Momenten, die uns entwischen.
Das Kaufen wird zur Brücke zwischen „zu viel“ und „zu wenig“.
Zu viele Reize – ich beruhige mich mit Konsum.
Zu wenig Dopamin – ich hole mir den Kick.
Zu wenig Kontrolle – ich kaufe, um etwas zu steuern.
Im Alltag sieht das banal aus: ein spontaner Einkauf, ein „Belohnungspaket“, ein nächtlicher Scrollrausch.
Doch dahinter steckt ein komplexes Zusammenspiel aus Neurochemie, Überforderung und Sehnsucht.
Kaufsucht ist nicht das Problem – sie ist das Symptom einer Welt, in der wir ständig versuchen, uns selbst zu regulieren.
Was hilft wirklich
Ich habe irgendwann aufgehört, mich zu fragen, warum ich das tue – und angefangen zu verstehen, wann.
Der Moment, in dem der Impuls kommt, ist nie Zufall. Er ist ein Signal.
Ein Zuviel oder ein Zuwenig: zu viele Reize, zu wenig Ruhe. Zu viel Druck, zu wenig Kontrolle.
Das Kaufen war nicht die Ursache. Es war meine Sprache.
Selbstregulation statt Selbstvorwurf
Der erste Schritt war, mich selbst ernst zu nehmen – nicht zu verurteilen.
Ich habe aufgehört, mich als „undiszipliniert“ zu sehen, und begonnen, mich als Mensch mit einem sensiblen Nervensystem zu begreifen.
Psychoedukation war der Wendepunkt: zu verstehen, dass mein Gehirn nicht „falsch“ ist, sondern anders funktioniert.
Dass mein Dopaminhaushalt schwankt, meine Amygdala zu schnell anspringt, mein Körper auf Stress nicht mit Motivation, sondern mit Erschöpfung reagiert.
Diese Erkenntnis hat aus Schuld ein Stück Selbstmitgefühl gemacht.
Ich begann, den Kaufimpuls nicht als Feind zu sehen, sondern als Nachricht: Etwas in mir braucht gerade Halt.
Ersatzhandlungen, die wirklich helfen
Anfangs habe ich mir Listen geschrieben:
Was fühle ich gerade? Was brauche ich wirklich?
Manchmal stand da: „Ruhe. Struktur. Körperkontakt. Ablenkung.“
Dann habe ich ausprobiert, diese Bedürfnisse anders zu stillen – mit gemischtem Erfolg.
• Wenn ich Dopamin brauchte, half Bewegung: ein kurzes Tanzen, ein Spaziergang, laute Musik.
• Wenn ich Kontrolle brauchte, half Struktur: Schubladen sortieren, Listen schreiben, Dinge ausmisten.
• Wenn ich Beruhigung brauchte, half Sensorik: meine Weighted Blanket, Duftöl, weiche Stoffe.
• Wenn ich Nähe brauchte, half Ehrlichkeit: jemandem sagen „Mir geht’s gerade nicht gut“ – statt heimlich zu bestellen.
Nicht alles klappt jedes Mal. Aber das Ziel ist nicht Perfektion, sondern Bewusstheit.
Je früher ich merke, dass mein Körper nach Regulierung ruft, desto eher kann ich ihn halten – ohne zum nächsten Klick zu greifen.
Dopaminmanagement & Reizbalance
Viele neurodivergente Menschen leben in einem ständigen Ungleichgewicht zwischen Reizüberflutung und Unterstimulation.
Der Trick liegt darin, sich selbst dazwischen zu verankern:
nicht zu viel, nicht zu wenig – sondern echt.
Ich baue mir heute kleine Dopaminquellen in den Alltag ein:
Musik, schöne Ordnung, Lieblingsduft, eine To-do-Liste, die realistisch ist.
Ich warte nicht mehr, bis das Chaos mich trifft – ich plane kleine Glücksmomente ein.
Gleichzeitig übe ich, Reize zu reduzieren: weniger Tabs offen, weniger Licht, weniger Pushnachrichten.
Denn oft entsteht der Kaufimpuls genau dann, wenn mein System überfordert ist und sich nach etwas „Einfacherem“ sehnt.
Scham entmachten
Scham war lange mein stärkster Trigger.
Dieses leise Gefühl von „Ich bin schwach“.
Aber Scham ist ein Chamäleon – sie tarnt sich als Vernunft, als Selbstdisziplin, als Witz.
Heute nenne ich sie beim Namen: „Das ist alte Scham. Nicht meine Schuld.“
Ich spreche mit ihr, statt mich vor ihr zu verstecken.
Ich schaue mir das bestellte Paket an und sage: „Das hier war ein Versuch, mich zu beruhigen. Kein Versagen.“
Dann atme ich. Und schicke es manchmal zurück – nicht aus Reue, sondern aus Klarheit.
Psychoedukation als Heilung
Ich glaube, Wissen rettet uns.
Nicht Wissen im akademischen Sinn, sondern das tiefe Verstehen: Warum bin ich so?
Seit ich weiß, dass mein Gehirn auf Reize, Kontrolle und Belohnung anders reagiert, sehe ich mein Verhalten nicht mehr als Makel, sondern als Muster.
Und Muster kann man verändern – sanft, bewusst, mit Geduld.
Heilung bedeutet nicht, nie wieder zu klicken.
Heilung bedeutet, zu wissen, was man wirklich sucht, bevor man es bestellt.
Fazit: Ich bin nicht kaufsüchtig. Ich war leer.
Ich habe nicht gekauft, weil ich gierig war.
Ich habe gekauft, weil ich leer war – und der Klick war mein Versuch, das Loch zu stopfen, das kein Mensch sehen konnte.
Jedes Paket war wie ein kleines „Ich hab’s geschafft“, ein Moment, in dem ich mir selbst beweisen wollte, dass ich etwas wert bin.
Aber Wert lässt sich nicht liefern.
Heute weiß ich: Es ging nie um Dinge. Es ging um mich.
Um das Bedürfnis, Kontrolle zu spüren, wenn alles zu viel wurde.
Um das Sehnen nach Schönheit, wenn innen Chaos war.
Um das Gefühl, etwas Neues zu beginnen, wenn Stillstand unerträglich wurde.
Ich lerne, Leere nicht mehr zu füllen – sondern auszuhalten.
Sie ist kein Zeichen von Mangel, sondern Raum, in dem ich mich selbst wiederfinden kann.
Und wenn ich heute etwas kaufe, dann mit Bewusstsein.
Nicht, um zu betäuben, sondern um zu genießen.
Nicht, um mich zu vergessen, sondern um mich zu spüren.
Ich bin nicht geheilt, aber ich bin ehrlich.
Und das fühlt sich freier an als jedes neue Paket.
Kennst du das auch – dieses Gefühl, dass Kaufen manchmal mehr mit Emotion als mit Bedarf zu tun hat? Hast du schon einmal etwas gekauft, um dich kurz besser zu fühlen – und dich später gefragt, was du in Wahrheit gebraucht hast?
Erzähl mir in den Kommentaren, wie du heute mit solchen Impulsen umgehst oder welche Strategien dir helfen, Fülle ohne Kauf zu finden.
Herzlich,
FliWi
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