Anthropomorphisierung, Personifizierung und Objektbindung bei Autismus – und warum ein Gefühl real sein kann, ohne wörtlich geglaubt zu werden
Meine Mutter und ich hatten früher auf dem Weihnachtsbaumverkauf ein Auswahlkriterium, das sich nur bedingt mit klassischer Warenkunde erklären lässt: Wir nahmen gern den krepeligsten Baum.
Die schönen, geraden Bäume, dachten wir, würden sowieso sofort mitgenommen. Dieser hier? Lückig, schief, nicht gerade der Instagram-Weihnachtsbaum. „Den will bestimmt keiner. Dann nehmen wir ihn.“
Wir glaubten nicht, dass der Baum traurig zwischen den anderen stand und innerlich „Last Christmas“ hörte. Trotzdem berührte uns die Vorstellung, dass ausgerechnet er übrigbleiben könnte. Also bekam er ein Zuhause – und wir jedes Jahr einen Baum, der aussah, als hätte er schon ein paar Dinge erlebt.
Vielleicht kennst du diese Art von Gefühl: Die Tasse steht allein im Schrank. Der Drucker hat sich heute offenbar gegen dich verschworen. Das kaputte Lieblingsding tut dir leid. Und beim Aussortieren ist da plötzlich nicht nur die Frage „Brauche ich das noch?“, sondern auch: „Kann ich das wirklich einfach zurücklassen?“
Ich nenne das vorläufig objektbezogene Empathie. Vorläufig deshalb, weil der Ausdruck in der Forschung nicht als klar abgegrenztes, etabliertes Fachkonzept verwendet wird. Wissenschaftlich präziser sind Begriffe wie Anthropomorphisierung, Personifizierung und emotionale Objektbindung. Sie beschreiben verwandte, aber unterschiedliche Dinge.
Drei Begriffe, die nicht dasselbe meinen
Anthropomorphisierung bedeutet, einem nichtmenschlichen Wesen oder Gegenstand menschliche Eigenschaften oder mentale Zustände zuzuschreiben – etwa Absichten, Gefühle oder ein eigenes Innenleben. Wenn ich sage, mein Drucker sei heute „extra widerspenstig“, ist das eine anthropomorphe Deutung. Der Drucker hat vermutlich keinen persönlichen Feldzug gegen mich begonnen. Vermutlich.
Personifizierung ist eine konkrete Form davon: Ein bestimmtes Ding bekommt einen Charakter, eine Rolle oder eine kleine Geschichte. Es heißt Erna, wirkt stur oder wird in eine Beziehung zu einem anderen Gegenstand gesetzt. Mein Motorrad ist eine mausgraue Yamaha R6 von 1999 mit pinken Stickern und heißt Erna. Der Gedanke, mein Fernseher und Erna könnten sich verlieben, ist ein absurder kleiner Film in meinem Kopf – keine Behauptung über die Realität.
Emotionale Objektbindung meint etwas anderes: einen gefühlsbesetzten Bezug zu einem Gegenstand, der zum Beispiel mit Erinnerungen, Identität, Trost, Vertrautheit oder Verantwortung verbunden ist. Forschung zu Objektbindung untersucht unterschiedliche Facetten. Sie wird häufig im Zusammenhang mit Hortverhalten erforscht; daraus folgt aber nicht, dass jede starke Bindung an einen Gegenstand problematisch oder eine Hoarding-Störung wäre [6].
Die Begriffe können sich überschneiden. Ich kann Erna als Persönlichkeit erleben und zugleich an ihr hängen, weil mit ihr Erinnerungen und ein Stück meiner Geschichte verbunden sind. Aber eine alte Tasse kann mir wichtig sein, ohne dass ich ihr eine Persönlichkeit zuschreibe. Und ich kann einen Gegenstand kurz personifizieren, ohne an ihm zu hängen.
Bei Erna kommt noch etwas hinzu: Ein Motorrad begleitet einen nicht wie ein Möbelstück, das still an seinem Platz steht. Man fährt mit ihm, kümmert sich um es, hört auf Geräusche, merkt sofort, wenn etwas anders ist. So entsteht Vertrautheit. Ich kann mich über eine zickige Schraube ärgern und im selben Moment liebevoll „Erna“ sagen. Ein Name macht aus Metall keinen Menschen. Er gibt aber der Beziehung, die ich zu diesem Stück Metall habe, eine kurze Form.
Und ja, ich könnte von „meiner Yamaha R6 YZF RJ03, Baujahr 1999“ sprechen. Das ist technisch genauer. Nur erzählt es dir kaum, weshalb ich beim Namen Erna sofort ein ganzes Bündel an Erinnerungen und Gefühlen mitdenke. Die technische Beschreibung und die persönliche Bedeutung widersprechen sich nicht. Sie beantworten unterschiedliche Fragen.
Wie kann ich es wissen – und es trotzdem fühlen?
Weil Wissen und Vorstellung nicht dieselbe Aufgabe haben. Ich kann ausdrücklich wissen: Eine Tasse hat kein Bewusstsein. Gleichzeitig kann mein Kopf mühelos ein soziales Mini-Szenario erzeugen: Diese Tasse steht allein; die andere wäre ihre Gesellschaft. Die Vorstellung ist nicht meine Überzeugung über die Wirklichkeit. Sie ist eine gedankliche Simulation – ein „als ob“.
Wenn diese Simulation emotional anschlussfähig ist, kann sie eine echte Reaktion auslösen: Mitgefühl, Zärtlichkeit, Unbehagen oder den Impuls, etwas zu beschützen. Das Gefühl ist tatsächlich da. Daraus folgt nicht, dass die Tasse tatsächlich fühlt. Ein Film kann uns zum Weinen bringen, obwohl wir wissen, dass die Figuren gespielt sind; ähnlich können wir auf eine selbst erzeugte soziale Vorstellung reagieren. Das ist hier eine hilfreiche Beschreibung, keine nachgewiesene Erklärung eines bestimmten neuronalen Mechanismus.
Manchmal wechseln diese Ebenen erstaunlich schnell. Ich kann eine Sache pragmatisch reparieren, ihre Teile benennen und einen Defekt suchen. Fünf Minuten später sage ich zum Drucker: „Jetzt sei doch bitte nett zu mir.“ Mein technisches Wissen wurde dabei nicht heimlich gelöscht. Mein Kopf benutzt eine andere Sprache für Frust, Hoffnung und die kleine Komödie, die zwischen mir und einem störrischen Gerät gerade läuft.
Das ist auch der Grund, warum ein gut gemeintes „Du weißt aber schon, dass der Drucker nichts absichtlich macht?“ so seltsam ins Leere gehen kann. Ja. Genau das weiß ich. Die Korrektur trifft nur die wörtliche Ebene, auf der ich gar nicht unterwegs war. Wenn jemand über einen Roman weint, erkläre ich ihm schließlich auch nicht, dass Papier keine Gefühle hat.
Die allgemeine Anthropomorphisierungsforschung bietet ein Modell dafür, wann Menschen eher menschliche Eigenschaften zuschreiben: wenn menschliches Wissen gerade verfügbar ist, wenn wir Verhalten erklären oder vorhersagen wollen und wenn soziale Verbundenheit eine Rolle spielt [1]. Das Modell beschreibt eine verbreitete menschliche Tendenz. Es beweist nicht, warum dir eine ganz bestimmte Tasse leidtut – und schon gar nicht, dass jede Personifizierung aus Einsamkeit entsteht.
Was bei Autismus bisher untersucht wurde
Es gibt Forschung zu Personifizierung und Anthropomorphisierung im Autismuskontext. White und Remington befragten online 87 autistische und 263 nichtautistische Erwachsene. In dieser Stichprobe berichteten autistische Teilnehmende häufig von Objektpersonifizierung; die Autorinnen fanden Hinweise, dass sie häufiger und bis ins Erwachsenenalter hinein auftreten könnte [2]. Das war ein wichtiger früher Beitrag – aber eine Online-Befragung ist kein Beweis dafür, dass alle Autist:innen so erleben oder dass es ein diagnostisches Merkmal ist.
Eine konzeptuelle Replikation und Erweiterung fand Zusammenhänge zwischen selbstberichteten autistischen Merkmalen und Anthropomorphisierung bei Erwachsenen. Mit einer weiterentwickelten Messung war das Ergebnis weniger eindeutig [3]. Eine Studie von 2024 mit einer allgemeinen Erwachsenenstichprobe von 685 Personen fand ebenfalls einen Zusammenhang zwischen höheren selbstberichteten autistischen Merkmalen und stärkerer gegenwärtiger Anthropomorphisierung; bei 145 Jugendlichen zeigte sich kein entsprechendes Muster [4]. Diese Stichprobe bestand nicht ausschließlich aus klinisch diagnostizierten Autist:innen. Die Autor:innen diskutieren mehrere mögliche Erklärungen und benennen Mess- und Entwicklungsfragen.
Auch qualitative Gespräche mit einer kleinen, gezielt ausgewählten Gruppe von 16 Erwachsenen – acht autistischen und acht nichtautistischen Personen, die alle regelmäßig personifizierten – zeigen, wie unterschiedlich das erlebt werden kann: als freundlich, tröstlich, lustig oder auch belastend [5]. Solche Gespräche machen Erfahrungen sichtbar. Sie sagen nicht, wie häufig sie in der Gesamtbevölkerung sind.
Das vorsichtige Fazit lautet deshalb: Es gibt erste empirische Hinweise, dass bestimmte Formen von Anthropomorphisierung bei manchen autistischen Erwachsenen oder Menschen mit höheren selbstberichteten autistischen Merkmalen häufiger vorkommen können. Die Studienlage ist noch klein, beruht teilweise auf Selbstberichten und liefert kein einheitliches Bild über alle Altersgruppen. Sie belegt weder ein allgemeines Autismusmerkmal noch eine einzelne Ursache.
Für ADHS oder Hochbegabung finde ich keine belastbare Forschung, die genau dieses Phänomen zuverlässig mit einer Diagnose oder einem hohen IQ verknüpft. Wenn ich als Autistin mit ADHS und Hochbegabung Gegenständen Persönlichkeiten gebe, ist das meine Erfahrung. Ich kann daraus keine Ursache ableiten und sie nicht als Beleg für eine allgemeine Regel anbieten.
Und was hat das mit Empathie zu tun?
Im Alltag passt „objektbezogene Empathie“ als verständliche Beschreibung eines Mitgefühls, das sich auf einen Gegenstand richtet. Fachlich ist das aber kein etablierter Empathie-Untertyp. Ein Gegenstand hat keinen erlebten Gefühlszustand, in den ich mich tatsächlich hineinversetzen könnte. Ich reagiere auf eine vorgestellte Perspektive oder auf die Bedeutung, die ich dem Ding gebe. „Personifizierung mit emotionaler Resonanz“ wäre genauer, klingt allerdings weniger nach einer Tasse, die dringend Gesellschaft braucht.
Auch Empathie selbst ist kein einzelner Schalter. Kognitive Empathie betrifft unter anderem das Erschließen oder Verstehen fremder Perspektiven; affektive Empathie beschreibt emotionale Resonanz. Perspektivübernahme, Mitgefühl und die Fähigkeit, Gefühle zu benennen, sind verwandt, aber nicht identisch. Eine systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse von 226 Studien aus dem Jahr 2025 fand je nach Messung unterschiedliche Gruppenunterschiede: stärkere Unterschiede bei kognitiver und eindimensional erfasster Empathie, einen kleinen Effekt bei affektiver Empathie, der in der Auswertung hochwertiger Studien nicht mehr signifikant war [7]. Das sagt etwas über Durchschnittswerte und Messinstrumente – nicht darüber, wie empathisch eine einzelne autistische Person ist.
Daraus folgt weder „Autist:innen haben keine Empathie“ noch die spiegelbildliche Behauptung „Autist:innen haben grundsätzlich mehr Empathie“. Es folgt vor allem: Wenn man ein komplexes Erleben mit einem einzigen Wert misst, sollte man genau hinsehen, was dieser Wert überhaupt erfasst.
Und hier steckt ein hübscher Denkfehler: Wer beim Aussortieren einer Tasse traurig wird, muss deshalb nicht automatisch besonders gut erkennen, was ein anderer Mensch gerade empfindet. Umgekehrt sagt eine schwierige soziale Situation wenig darüber, wie stark einen eine erfundene Geschichte über einen Gegenstand berühren kann. Das sind verschiedene Vorgänge. Man kann sie im Alltag vergleichen, sollte sie aber nicht zu einer einzigen „Empathie-Skala“ zusammenkleben.
Wann ein Gegenstand mehr als ein Gegenstand trägt
Ein Ding kann auch ohne eingebildeten Charakter schwer zu ersetzen sein. Vielleicht wurde ein Gegenstand verschenkt. Vielleicht erinnert seine Oberfläche an eine bestimmte Zeit, an jemanden oder an die Person, die man damals war. Bei meinem Motorrad ist nicht jeder Kratzer romantisch. Manche Dinge hätte ich gern schlicht unbeschädigt. Trotzdem ist Erna für mich kein beliebiges Exemplar, das sich durch ein technisch ähnliches Motorrad mit derselben Leistung austauschen ließe.
Das merke ich besonders an dem Satz: „Kauf dir doch einfach ein neues.“ Sachlich kann das in manchen Situationen sinnvoll sein. Emotional beantwortet es die falsche Frage. Ich kann einen Gegenstand ersetzen, ohne die Geschichte zu ersetzen, die mit genau diesem Gegenstand verbunden ist. Und ich darf eine Reparatur zugleich als technische Entscheidung und als Fürsorge für etwas Bedeutungsvolles erleben. Meine Werkzeuge müssen das nicht verstehen. Ich schon.
Beim Aussortieren lohnt es sich deshalb, genauer hinzusehen. Tut mir das Ding leid, weil ich mir einen traurigen kleinen Charakter vorstelle? Hänge ich an einer Erinnerung? Brauche ich den Gegenstand tatsächlich noch? Oder ist mein Kopf gerade mit einer Entscheidung überfordert, die durch die Geschichte nur noch schwerer wird? Die Antwort kann bei jedem Gegenstand anders ausfallen. Nicht jede Tasse muss zum Familienmitglied erklärt werden, nur weil ich sie ungern wegstelle.
Ich finde es hilfreich, Bedeutung und Entscheidung voneinander zu trennen. „Das war mir wichtig“ darf wahr sein, selbst wenn ich etwas weggebe. Ein Foto, eine Erinnerung oder ein letzter bewusster Blick können manchmal einen Übergang markieren. Manchmal möchte ich etwas behalten. Auch das ist erlaubt. Entscheidend ist, ob die Entscheidung noch zu meinem Platz, meinen Möglichkeiten und meinem Leben passt – nicht, ob jemand anders mein Gefühl für vernünftig hält.
Falls die Sorge um Gegenstände so groß wird, dass Räume unbenutzbar werden, Entscheidungen kaum noch möglich sind oder man erheblich darunter leidet, ist das eine andere Frage. Dann kann Unterstützung sinnvoll sein. Aus einer liebevoll benannten Yamaha oder einem schiefen Weihnachtsbaum lässt sich so etwas allerdings nicht ableiten.
Eine Tasse ist keine Person – und die Geschichte kann trotzdem etwas bedeuten
In neurodivergenten Communitys erzählen Menschen zum Beispiel, sie hätten eine zweite Tasse gekauft, damit die erste nicht allein ist, oder könnten die letzte Kartoffel nicht liegen lassen, weil sie einsam wirke. Solche Berichte ähneln meiner Weihnachtsbaumgeschichte. Sie sind wertvolle Hinweise darauf, wie Menschen ihr Erleben beschreiben – aber keine repräsentative Studie und kein Beleg dafür, dass alle Autist:innen oder ADHSler:innen das kennen.
Bei mir landen wir wieder bei Erna. Sie ist natürlich ein Motorrad und kein Wesen mit eigenem Innenleben. Aber sie ist eben auch nicht nur „ein technisches Objekt“ in meiner inneren Ablage. Sie trägt Erinnerungen, Erlebnisse und Bedeutung. Und wenn ich mir vorstelle, dass der Fernseher sie anhimmelt, darf mein Gehirn kurz eine völlig unnötige Liebeskomödie drehen. Ich weiß dabei jederzeit, dass die beiden nicht heimlich aufeinander warten, wenn ich den Raum verlasse.
Vielleicht ist das der treffendste Satz zu diesem Phänomen: Ich kann wissen, dass ein Ding nichts fühlt, und trotzdem auf die Geschichte reagieren, die mein Kopf darum baut. Das Gefühl ist real. Die zugeschriebene Innenwelt muss es nicht sein.
Und falls du jetzt überlegst, ob deine Tasse Gesellschaft braucht: Du darfst eine zweite kaufen. Du musst nur nicht behaupten, sie hätte dich darum gebeten.
Herzlich, FliWi
Quellen zur Einordnung
[1] Epley, N., Waytz, A., & Cacioppo, J. T. (2007). On seeing human: A three-factor theory of anthropomorphism. Psychological Review, 114(4), 864–886. https://doi.org/10.1037/0033-295X.114.4.864
[2] White, R. C., & Remington, A. (2019). Object personification in autism: This paper will be very sad if you don’t read it. Autism, 23(4), 1042–1045. https://doi.org/10.1177/1362361318793408
[3] Clutterbuck, R. A., Shah, P., Leung, H. S., Callan, M. J., Gjersoe, N., & Livingston, L. A. (2022). Anthropomorphic tendencies in autism: A conceptual replication and extension of White and Remington (2019) and preliminary development of a novel anthropomorphism measure. Autism, 26(4), 940–950. https://doi.org/10.1177/13623613211039387
[4] Gao, R.-R., Si, S.-W., Lin, X.-X., Wang, Y.-Z., Wang, N., Wang, J.-Y., & Luo, F. (2024). Differential relationships between autistic traits and anthropomorphic tendencies in adults and early adolescents. Frontiers in Psychology, 15, 1281207. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2024.1281207
[5] Negri, O., White, R. C., & Remington, A. (2019, online first). A friendly article: The qualitative investigation of anthropomorphism in autistic and nonautistic adults. Autism in Adulthood. https://doi.org/10.1089/aut.2019.0027
[6] Yap, K., & Grisham, J. R. (2019). Unpacking the construct of emotional attachment to objects and its association with hoarding symptoms. Journal of Behavioral Addictions, 8(2), 249–258. https://doi.org/10.1556/2006.8.2019.15
[7] Cusson, N. M., Meilleur, A. J., Bernhardt, B. C., Soulières, I., & Mottron, L. (2025). A systematic review and meta-analysis of empathy in autism: The influence of measures. Clinical Psychology Review, 120, 102623. https://doi.org/10.1016/j.cpr.2025.102623
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